Hochschulpolitik aktiv gestalten

Aufhebung des Akkreditierungsstatuts an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München

München, 20. Juli 2016 - Aus Angst vor möglichem Einfluss der AfD-nahen Hochschulgruppe ,,Campus Alternative" entzog der Konvent der Fachschaften der LMU am 15. Juli 2016 allen Hochschulgruppen die Akkreditierung. Der RCDS in Bayern e.V. betrachtet die Entwicklung des Studentischen Konvents an der LMU mit großer Sorge und fordert eine generelle Neuausrichtung des Konvents und seiner Arbeitsweise nach den Maßstäben der Demokratie und Gleichbehandlung.

Aufgrund des bisher geltenden Akkreditierungsstatuts des Studentischen Konvents der Ludwig-Maximilians-Universität zu München ist es dem Konvent erlaubt, Hochschulgruppen – seien es politische, soziale oder wissenschaftliche – an der Universität zuzulassen oder abzulehnen und ihnen dadurch die Nutzung von Räumlichkeiten an der Universität faktisch unmöglich zu machen. Die Akkreditierung hängt dabei vom Gutdünken des Konvents ab, der jedes Semester über die Reakkreditierung der jeweiligen Gruppe entscheiden muss.

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Wechsel an der Spitze des RCDS in Bayern

12. Juni 2016 - Alexander Eiber folgt Marcel Escher als Landesvorsitzender – „Banzer Erklärung" fordert den Ausbau von Eignungstests für Studienbeginner

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern hat bei seiner 69. Landesdelegiertenversammlung am Wochenende auf Kloster Banz die Weichen für das kommende Jahr gestellt. Mit 96,6 % Zustimmung wählten die Delegierten Alexander Eiber zum neuen Landesvorsitzenden. Er folgt auf Marcel Escher (RCDS Bamberg), der nach drei Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl angetreten war. „Ich bin glücklich, dass ich diesen Verband führen darf – wir sind dank der hervorragenden Arbeit Marcel Eschers sehr gut aufgestellt und können sicher noch viel erreichen, um die Situation der Studenten an den bayerischen Hochschulen zu verbessern", so der 23-jährige, der an der Hochschule für Politik in München studiert.

 

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Personeller Wechsel an der Spitze des RCDS in Bayern

06. Juni 2016 - Landesvorsitzender Marcel Escher stellt sich bei Landesdelegiertenversammlung nicht mehr zur Wahl - Leitantrag fordert zuverlässige Tests für Hochschulzulassung von Asylbewerbern und Flüchtlingen

Wechsel in der Führungsriege des Rings Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern: Marcel Escher wird am Wochenende auf Kloster Banz (Lkr. Lichtenfels, Oberfranken) nach dreijähriger Amtszeit nicht mehr als RCDS-Landesvorsitzender kandidieren: „Für mich ist es an der Zeit, den Fokus auf meine Dissertation zu legen und die Führung des RCDS in neue Hände zu geben. Die vergangenen drei Jahre als Landesvorsitzender haben mich sehr geprägt und waren eine wundervolle Zeit", erklärt der Promotionsstudent, der zuvor als stellvertretender Landesvorsitzender fungierte und den Vorsitz des RCDS in Bamberg inne hatte. Um seine Nachfolge wird sich Alexander Eiber (Hochschule für Politik in München) bewerben, der 2015 zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde.

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„Fehlgeleiteter Konkurrenzkampf schadet der deutschen Hochschullandschaft"

30. März 2016 - RCDS in Bayern: Exzellenzinitiatve für HAWen nicht zu Lasten der Universitäten

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern begrüßt grundsätzlich den neuerlichen Vorstoß von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zur Ausweitung der Exzellenzinitiative auf kleinere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. „Eine gesonderte Förderung der HAWen wäre ein wichtiger Impuls für den Hochschulstandort Deutschland. Es darf dafür aber auf keinen Fall auf Seiten der Exzellenzinitiative für Universitäten eingespart werden. Ein fehlgeleiteter Konkurrenzkampf um die gleichen Mittel würden der Weiterentwicklung der differenzierten Hochschullandschaft mehr schaden als nutzen.", fordert der bayerische Landesvorsitzende, Marcel Escher.

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CDU momentan mehr Personenkult statt Inhalte!

11. Februar 2016

Landesvorsitzender des RCDS in Bayern und Mitglied im CSU-Parteivorstand, Marcel Escher, zur aktuellen Flüchtlingsdebatte und der Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU:

„Die Darstellung einzelner Mitglieder als „ungewöhnlich" ist nichts anderes als der der zwanghafte Versuch der CDU sich als moderne und scheinbar „hippe" Partei in der Bevölkerung darzustellen, statt es einfach für selbstverständlich zu befinden, dass in einer Volkspartei Platz für alle sein sollte und auch sein muss. Hier prallen in der Union zwei verschiedene politische Kulturen aufeinander. Die CDU wäre gut beraten, ihren Anspruch als Volkspartei nicht ständig mit der zur Schaustellung ihrer „ungewöhnlichen" Mitglieder zu befrieden. Wenn Großteile der CDU uns zurufen, dass wir doch entspannt bleiben sollten oder auch die immerwährende Parole „Wir schaffen das!" wiederholen, dann ist dies nur ein Ausdruck des Verlustes jeglichen Bezugs zur Realität. Die CDU ist momentan mehr Personenkult statt Inhalt."

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Missbrauch des Hochschulzugangs verhindern

4. Dezember 2015 - Landesvorsitzender Escher: „Hochschulen sind kein rechtsfreier Raum – die ordnungsgemäße Hochschulzugangsberechtigung von Asylbewerbern muss sichergestellt werden."

Der RCDS in Bayern (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) kritisiert den gestrigen Beschluss der Kultusministerkonferenz, die Regelungen der Hochschulzugangsvoraussetzung für Flüchtlinge auszusetzen.

Dazu der bayerische Landesvorsitzende, Marcel Escher: „Dieser Beschluss sendet eindeutig die falschen Signale. Jeder Studierwillige muss nach dem Grundsatz der Gleichberechtigung und -behandlung seine fachliche Qualifikation, die ihn zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, nachweisen können. Die Asylpolitik darf kein Instrument der Bildungspolitik werden!"

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Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes – RCDS in Bayern sieht weiterhin Verbesserungsbedarf

5. November 2015 - Landesvorsitzender Escher: „Die besten Köpfe brauchen beste Bedingungen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber kein Durchbruch."

„Mit der heutigen Behandlung des Gesetzesentwurfs durch den Deutschen Bundestag hat die Bundesregierung erkannt, dass die bisher gängige Praxis innerhalb des Mittelbaus in der deutschen Wissenschaft keine Zukunft hat – ein ständiges Hangeln von Vertrag zu Vertrag und nicht zu wissen, an welcher Universität man im kommenden Jahr arbeiten wird, ist ein Hemmschuh für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Wir brauchen planbare und verlässliche Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs", so der Landesvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern (RCDS) und Mitglied im CSU-Parteivorstand, Marcel Escher. Sachgrundlose Befristungen sollten ausschließlich nur noch für die persönliche oder wissenschaftliche Qualifizierung zulässig sein.

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RCDS in Bayern sieht Reformbedarf bei studentischer Sozialversicherung

20. September 2015 - Escher: „Wir brauchen mehr Gerechtigkeit bei der studentischen Krankenversicherung."

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern (RCDS) kritisiert die derzeitigen Regelungen der studentischen Sozialversicherung, die vor allem Werkstudenten innerhalb eines gewissen Gehaltsrahmens im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitnehmern übermäßig belastet. „Vor allem bei einem Bruttoverdienst zwischen 450 und 850 Euro werden unterschiedliche Berechnungsgrundlagen verwendet, was in einem höheren Beitragssatz für den Werkstudenten resultiert", so der RCDS-Landesvorsitzende Marcel Escher.

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Hochschulen in der Pflicht hochschulpolitisches Engagement zu fördern statt zu verhindern

22. Juli 2015 - Landesvorsitzender Escher: „Bloßes Wunschdenken reicht nicht aus."

Der fraktionsübergreifende Beschluss des Wissenschaftsausschusses im Bayerischen Landtag zur Förderung politischer Hochschulkultur an Hochschulen ist für den Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Bayern (RCDS) ein gutes Zeichen – dennoch dürfen dies keine leeren Versprechungen bleiben. „Die Hochschulen sind nun in der Pflicht, dass studentischen und vor allem hochschulpolitischen Engagement in Zukunft ein höherer Stellenwert als bisher eingeräumt wird und aktiv gefördert wird.", protestiert der Landesvorsitzende Marcel Escher.

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