Unser Hilfspaket für Studenten

 
Mit dem Sommersemester 2021 startet an unserer Uni das dritte Semester in Folge, welches ausschließlich digital stattfindet. Analysieren wir die aktuelle Phase der Corona-Pandemie, stellen wir fest, dass sich diese im Vergleich zu den beiden vorherigen Semestern leider nicht verbessert hat. Die dritte Welle und diverse Mutationen haben Deutschland fest im Griff. Hohe Inzidenzen haben im Dezember zu einer Einstellung des hybriden Lehrbetriebes geführt. Für uns ist klar, dass es daher für die Bayreuther Studenten neuer Sonderregelungen und einer langfristigen Perspektive bedarf.
Ein Tag vor dem morgigen Vorlesungsbeginn möchten wir einige unserer Erwartungen für das Pandemiesemester, vor allem für das Sommersemester 2021, mit Euch teilen:
 
  • Versuche +1: Wir fordern einen zusätzlichen Versuch für alle, die eine Prüfung als normalerweise allerletzter Versuch in einem pandemiebetroffenen Semester nicht bestanden haben. Des Weiteren fordern wir in diesem Zusammenhang einen zusätzlichen Versuch für Haus- und Abschlussarbeiten. Ohne Begründungspflicht im Einzelfall!
  • Verbesserungsversuche: Wir fordern, dass auf Antrag beim zuständigen Prüfungsamt für alle in einem pandemiebetroffenen Semester bestandenen Prüfungen und Klausuren ein zusätzlicher Verbesserungsversuch ermöglicht wird.
  • Praktika digital: Coronabedingt werden vor allem im Jurabereich viele Pflichtpraktika abgesagt. Dies darf jedoch nicht zu einer ungewissen Verzögerung des Studienverlaufes führen. Wir fordern daher, nach Möglichkeit Praktika auch im Home-Office oder mit Online-Learning zu ermöglichen. Des Weiteren fordern wir, dass die Universität Ersatzveranstaltungen (wie z.B. Moot-Courts o.Ä.) für entfallene Praktika organisiert.
  • Rasche Verwaltungstechnische Umsetzung der Regelstudienzeitverlängerung: Die Regelstudienzeit auf der Immatrikulationsbescheinigung wurde auch nach dem zweiten Coronasemester verwaltungstechnisch immer noch nicht angepasst. Wir fordern, dies schleunigst abzuändern!
  • Stufenkonzept zur Öffnung unserer der Bibliotheken: Wir fordern ein inzidenz abhängiges Stufenkonzept für unsere Bibs. So fordern wir, dass bei bei einer Inzidenz zwischen 100-200 ein Zugang nur bei vorheriger Registrierung ermöglicht wird. Bei einer Inzidenz zwischen 50-100 sollte ein uneingeschränkter Zugang bei Vorlage eines negativen Selbsttests möglich sein. Bei einer Inzidenz von unter 50 fordern wir uneingeschränkten Zugang bei Bestehen eines Hygienekonzeptes.
  • Wenn hybride Lehre, dann richtig: Wir sind ein Befürworter der hybriden Lehre. Sobald es die Pandemielage zulässt, sollte über eine Rückkehr zum hybriden Lehrmodell diskutiert werden. Allerdings muss das hybride Lehrmodell auch wirklich hybrid sein. Für uns bedeutet dies nicht, Präsenzveranstaltungen mit unterschiedlich hohen digitalen Anteilen. Wir fordern hingegen, dass im Falle von Präsenzveranstaltungen parallel (!) ein Äquivalent zur Präsenzveranstaltung (z.B. durch Livestreams oder Lehrvideos) angeboten wird, sodass jeder Student unabhängig vom Standort eine Lehrveranstaltung zu 100% besuchen kann.
Über unsere Forderungen und Aktivitäten in Bezug auf die Lösungen zur Erleichterung der pandemiebedingten Situation der Studenten, sowohl auf Uni- als auch auf Landesebene, werden wir Euch auf dem Laufenden halten!

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