Pressemitteilung PJ Jetzt
Lieber 17 Millionen Euro für Radwegumbauten, als Medizinstudenten aus der Armut zu retten!
Der RCDS an der LMU e.V. und die JU München verlangen die sofortige Einführung der Bezahlung für PJ-Studenten an den Münchner Stadtkliniken. Einsparung bei der medizinischen Versorgung und der Ausbildung junger Ärzte sind der falsche Weg.
Derzeit verweigert die Stadtregierung aus Grünen und SPD, sowie Oberbürgermeister Dieter Reiter die Bezahlung von vollzeitarbeitenden Studenten im Praktischen Jahr (PJ) in der München Klinik gGmbH. Nach Ansicht der Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD) reicht es, dass den Studenten ein Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt wird.
Besonders problematisch ist dabei die finanzielle Realität in München. Die hohen Lebenshaltungskosten führen dazu, dass viele Studierende während ihres Praktischen Jahres vor erheblichen finanziellen Herausforderungen stehen. Dem Vermieter ist es egal, ob der Student für seine Arbeit vergütet wird oder nicht! Dass Medizinstudenten neben einer Vollzeittätigkeit noch einen Nebenjob wahrnehmen müssen, ist nicht tragbar! Eine solche Situation birgt zudem das Risiko der Überlastung und hat langfristig Auswirkungen auf die Patientensicherheit. Denn überabeitete Ärzte machen mehr Fehler. Die Stadtregierung aus SPD und Grüne setzt bewusst die Gesundheit der Bürger aufs Spiel.
Besonders in München als einnahmestärkste Stadt Deutschlands ist es nicht hinnehmbar, dass die zukünftigen jungen Ärzte nicht bezahlt werden. Die SPD und die Grünen entscheiden sich lieber für neue Radwege oder verschwenderische Begrünungen als für die Zukunft junger Menschen. Fest steht, dass die Stadtregierung dadurch Studenten direkt in die Armut treibt. Es wird Zeit das SPD und Grüne ihre Priorität richtig setzten und ihre Mitarbeiter bezahlen.
Der RCDS an der LMU e.V. und die JU München erwarten eine sofortige Verbesserung der Bezahlung. Die Stadtregierung muss ihre Prioritäten richtig setzten: Menschenleben vor Radwegen!