Wahlprogramm

Hier findet ihr unser 12-Punkte-Programm für die Hochschulwahl 2021!

 

1. Für die Einführung eines hälftigen 365-Euro-Tickets!

Als Student in München sind die finanziellen Belastungen hoch. Der halbjährig zu zahlende
Semesterbeitrag von 69, 40 Euro erscheint für viele nicht nur eine weitere finanzielle Belastung zu
sein, sondern auch eine, die angesichts der begrenzten Einsetzbarkeit keinen großen Mehrwert
verschafft. Die meisten Studenten greifen daher zur IsarCard, die jedoch mit aktuell 201,60 Euro pro
Halbjahr eine weitere Bürde darstellt. Daher fordern wir die Einführung eines hälftigen 365-EuroTickets, das jeweils für 182,50€ pro Halbjahr erworben werden kann und für den gesamten MVV gilt.
Es ersetzt dabei das bisherige Modell bestehend aus Semesterbeitrag und IsarCard und berechtigt
zur Nutzung des MVV-Gesamtnetzes.

 

2. Für die Einführung eines Gutscheinblattes für Studenten bei der universitätsnahen
Gastronomie!


Durch die Pandemie waren unsere universitätsnahen Gaststätten und Bars monatelang ohne jede
Studentenseele. Aber auch wir als Studenten der LMU haben unter dem fehlendem Feierabendbier in
unserer Stammkneipe gelitten. Mit der Einführung eines Gutscheinblattes sollen daher
universitätsnahe Gaststätten und Bars ausgewählt werden, mit denen Rabatte exklusiv für Studenten
ausgehandelt werden sollen. Dadurch rücken bestimmte Lokale nicht nur in den Fokus der Studenten,
sondern auch die Studis erfreuen sich an für sie exklusiven Preisnachlässen.

 

3. Für die Ausweitung der Mensa und Bibliotheks-Öffnungszeiten auf die Abende!


Sich mit Kommilitonen in der Mensa zu treffen gehört definitiv zum Studi-Alltag dazu. Durch in die
Mittagszeit gelegte Vorlesungen und anderen Terminen ist es jedoch oft nicht leicht, diesen festen
Bestandteil des Studentenlebens erfahren zu können. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten der Mensa
auf die Abende würde vielen Studenten die Möglichkeit verschaffen, sich abends nach getaner Arbeit
mit den Kommilitonen auf ein gemeinsames Abendessen zu treffen.
Nach einem vollgeplanten Tag für ein paar Stunden in die Bibliothek zu gehen, ist bei den derzeit sehr
kurzen Öffnungszeiten nahezu nicht möglich. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Bibliotheken
würde nicht nur dazu führen, dass die eigene Bibliotheksnutzung flexibler möglich gemacht wird. Auch
als präventive Corona-Maßnahme würde ein dritter buchbarer Zeitslot abends zwischen 20 und 24
Uhr die Verfügbarkeit von Plätzen merklich steigern.

 

4. Für die Teilhabe der Corona-Erstis an den Ersti-Veranstaltungen des diesjährigen
Wintersemesters!


Als Ersti des Wintersemesters 20/21 war man ein ganz besonderer Ersti. Man hatte nahezu keine
Möglichkeiten, seine Kommilitonen kennenzulernen, die ersten „Unipartys“ zu feiern oder sich auf eine
gemeinsame Studi-Fahrt zu begeben. Angesichts dessen fordern wir, dass die diesjährigen spaßigen
Erstsemester-Events auch für die „Corona-Erstis“ zugänglich gemacht werden.

 

5. Für den Erhalt des Peer-to-Peer-Mentoring!


Das erfolgreiche Peer-to-Peer-Mentoring hat vielen Studienanfängern die Möglichkeit verschafft, durch
wertvolle Tipps und Erfahrungen von Studenten der höheren Semester ihre Studienorganisation
gelassener bewältigen zu können. Aber auch die Mentoren selbst konnten durch das Programm ihre
beratenden Kompetenzen aufbessern und sich einen weiteren Pluspunkt im Lebenslauf sichern. Das
P2P-Mentoring ist aber mit dem Wintersemester 20/21 trotz enormen Anstiegs der Teilnehmerzahlen
ausgelaufen, was uns als RCDS ermutigt, uns für die Fortsetzung dieses erfolgreichen und
gewinnbringenden Programms einzusetzen. Dafür wollen wir über unsere Kontakte in die Politik einen
Beitrag leisten.

6. Für sachliche Informationsveranstaltungen über das Hochschulinnovationsgesetz!


Das geplante Hochschulinnovationsgesetz der Bayerischen Staatsregierung hat für viele Diskussionen
gesorgt und ist weiterhin umstritten. Wir möchten durch unsere Kontakte zu führenden Vertretern der
Legislative und Exekutive eine Moderatorenrolle einnehmen. Studenten und Politik sollen ins
Gespräch miteinander kommen, um Verständnis für die Standpunkte der jeweils anderen zu
entwickeln.

 

7. Für die schnellstmögliche Rückkehr in den Präsenzbetrieb!


Corona ist unberechenbar. Wie die pandemische Lage zu Beginn des Wintersemesters aussehen
wird, ist noch ungewiss. Klarheit gibt es allerdings mittlerweile über wirksame Schutzmaßnahmen. Wir
sprechen uns eindeutig dafür aus, dass zumindest alle Studenten, die noch nie Präsenzlehre hatten,
sowie Examenskandidaten dank einer klugen Schnellteststrategie und dem Ausbau von baulichen
Hygienemaßnahmen zum 18.10.2021 wieder in die Präsenzlehre starten können. Für diejenigen, die
aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in die Universität kommen können, soll ein
Hybridstudium (siehe auch Programmpunkt 10) gewährleistet werden.

 

8. Für die Beibehaltung der Zoom-Lizenzen über das Ende der Distanzlehre hinaus!


Zoom ist uns allen in den letzten Semestern zum treuen Begleiter geworden. Es hat uns neue Wege
der Kommunikation und gemeinschaftlichen Arbeitsweise aufgezeigt. Ob Online-Fragestunden mit
Professoren oder die Organisation von Gruppenreferaten. Auch nach Corona gäbe es für Zoom
zahlreiche Verwendungen. Die Vorteile überwiegen die Kosten eindeutig. Wir sprechen uns daher für
eine Verlängerung der Zoom-Lizenzen über das Ende der Distanzlehre hinaus aus.

 

9. Für eine Podcast-Offensive!


Die vergangenen Semester haben gezeigt, dass Podcasts eine wichtige Ergänzung der Lehre
darstellen. Wir wollen daher auch nach Rückkehr in den Präsenzbetrieb mehr Professoren dazu
ermuntern, ihre Vorlesungen im Hörsaal gleichzeitig als Podcast aufzunehmen. Das Durcheinander
der verschiedenen Hochladewege (Moodle, Lehrstuhlwebsites, LMU-Casts) muss beendet werden.
Wir sprechen uns für eine zentrale Website aus, in der Studenten Zugriff auf Podcasts haben. Alle
Podcasts, die an der LMU produziert werden, sollten dort ordentlich sortiert abrufbar sein.

 

10. Für die kluge Zusammenfassung verschiedener Web-Dienste der LMU!


LSF, LRZ, Moodle, Open Campus, Raumfinder, Speisekarte der Mensa, Bibliotheksplatzbuchung,
Online-Selbstbedienungsfunktion: Im studentischen Alltag machen diese Online-Tools unser Leben
leichter. Jedoch ist es nervenaufreibend, sich für jedes einzelne mit verschiedenen Konten und
Passwörtern anmelden zu müssen bzw. eine neue Website aufzurufen. Nach dem Vorbild von TUMOnline sollten so viele dieser Funktionen wie möglich in einer auch als App verfügbaren Plattform
gebündelt werden. Wir machen uns dafür stark!

 

11. Für eine bessere Erreichbarkeit der Studentenkanzlei der LMU!

In den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts ist es nicht mehr zeitgemäß, dass die Studentenkanzlei nur
auf gut Glück per Telephon und Fax zu erreichen ist. Kurzfristig schwebt uns eine einfache analoge
Lösung vor: Eine Warteschleife. Langfristig muss eine Kommunikation per E-Mail ermöglicht werden,
auch wenn dies im Zweifelsfall eine Aufstockung der Planstellen in der Studentenkanzlei bedeutet.

 

12. Für die Freiheit, in schriftlichen universitären Arbeiten nicht gendern zu müssen!

Mit Blick auf die Ende Mai erschienene Umfrage über die Verwendung der Gendersprache, nach
welcher 65 % der Bürger die Gendersprache ablehnen, ist deutlich geworden, dass nicht nur politische
Randgruppen diese Art der Sprachverwendung ablehnen, sondern die breite Mehrheit. Wir als RCDS
fordern daher, dass die Freiheit der Sprache auch an der LMU gewahrt bleibt. Wir positionieren uns
gegen jegliche zwanghafte Verpflichtung, bei der Bearbeitung von Klausuren, Hausarbeiten oder
sonstigen Dokumenten die Gendersprache zu benutzen.

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