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Bayerische Landtagswahlen 2018 - Gerade in den Universitäts- und Großstädten verliert die CSU

Bayerische Landtagswahlen 2018 - Gerade in den Universitäts- und Großstädten verliert die CSU

München. Gestern, am 14. Oktober, fanden die bayerischen Landtagswahlen 2018 statt. Bei einer auffällig hohen Wahlbeteiligung von 72,4 Prozent, wurde mit 37,2 Prozent der Wählerstimmen die CSU als stärkste Kraft gewählt. Ersichtlich ist, dass diese damit 10,5 Prozent im Vergleich zu den Landtagswahlen 2013 verliert. „Es handelt sich um eine Niederlage, die es nicht schön zu reden gilt. Gerade dieses historische Ergebnis sollte Anlass sein, über Reformen nachzudenken. Nichtsdestotrotz müssen wir unseren klaren bürgerlichen Auftrag ernst nehmen“, so unser Landesvorsitzender Felix Brandstätter.

Wir stellen fest: Die CSU erleidet gerade in Stimmkreisen, in denen ein breites studentisches Milieu vorherrscht, erhebliche Verluste. So gelang es den Grünen in Städten mit einer Einwohnerzahl über 100.000 30 Prozentpunkte zu erreichen, wohingegen die CSU nur auf 25 Prozent kommt. Gerade unter den Hochschulabsolventen liegen die Grünen deutlich vor der CSU. Diese erlangen mit 36 Prozent einen deutlichen Vorsprung gegenüber der christlich-sozialen Partei.
„Gerade in studentisch geprägten Umgebungen müssen Wähler gewonnen werden, um langfristig auch städtische Mandate zu sichern. Dies gelingt nur, wenn dementsprechend auch auf die junge Wählerschaft eingegangen wird“, beschreibt Brandstätter.

Um den negativen Trend in Universitätsstädten einzudämmen und Studenten verstärkt anzusprechen, bedarf es insgesamt einer spürbaren Verjüngung, gerade auch auf Seiten der Mandatsträger. „Es müssen ebenfalls die althergebrachten Parteistrukturen überdacht und notfalls verändert werden, um auch junge, neue Talente herauszufiltern und dementsprechend zu fördern. Es muss ein Stil gefunden werden, der Studenten gerade auch in kommunikativer Hinsicht, anspricht, um für Studenten und junge Menschen attraktiver zu werden“, erklärt unser Landesvorsitzender.

Werden diese Reformen umgesetzt sieht Brandstätter eine gute Zukunft für die Volkspartei CSU: „Es gibt ein großes christlich-soziales, liberales und konservatives Spektrum bei der Studentenschaft. Diese gilt es abzuholen, um Bayern und seine zukünftigen Generationen gemeinschaftlich in eine gute Zukunft zu führen.“

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