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"Bayernkoalition" greift wesentliche Forderungen des RCDS in Bayern e.V. auf

"Bayernkoalition" greift wesentliche Forderungen des RCDS in Bayern e.V. auf

München. Knapp drei Wochen nach der Landtagswahl in Bayern unterzeichneten Ministerpräsident Markus Söder und Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, den gemeinsam ausgehandelten Koalitionsvertrag. Hierin bekannte sich die Bayernkoalition von CSU und FW zu einer menschlichen, nachhaltigen und modernen Politik für die Zukunft eines "bürgernahen Bayerns".

Mit Freude stellte der RCDS in Bayern e.V. fest, dass eine Vielzahl der Forderungen Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben. Hierzu zählt neben der Erhaltung des CSU-geführten Wissenschaftsministeriums, der geplanten Schaffung zusätzlicher Stellen im akademischen Mittelbau sowie das gezielte Reduzieren befristeter Anstellungsverhältnisse, auch das erklärte Ziel, weiterhin in die Gebäudesubstanz unserer Hochschulen und Universitätsklinika zu investieren und somit dem Sanierungsstau entgegen zu wirken. Auch die Bestrebungen, den Anteil der Professorinnen an unseren bayerischen Hochschulen erheblich erhöhen zu wollen, sieht der RCDS in Bayern e.V. als wichtiges Zeichen für die Förderung und Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Lehre.

Das Spitzenniveau von Forschung und Lehre wahren und nachhaltig verbessern zu wollen, erachtet der RCDS in Bayern e.V. als zukunftsweisende und richtige Entscheidung: „Nur wenn es gelingt, die Lehr- und auch die Studienbedingungen stetig zu optimieren, kann Bayern als Wissenschaftsland Nummer 1 seinen exzellenten Ruf verteidigen und die besten Köpfe für den Forschungsstandort Bayern gewinnen“, so der Landesvorsitzende Brandstätter.

Auch die ausdrücklichen Forderungen nach einer Landarztquote, zusätzlichen Beratungsangeboten für Studenten sowie der Akkreditierungsentzug extremistischer Hochschulgruppen jedweder Couleur finden sich als erklärte Ziele im Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den FW wieder.

„Der Koalitionsvertrag zeigt uns, welch großen Einfluss wir als Studentenverband nehmen können. Viele unserer Vorschläge fanden Gehör und wurden schließlich Teil der Agenda für die kommende Legislaturperiode. Der RCDS in Bayern kann stolz von sich behaupten, Politik in Bayern mitgestaltet zu haben!“, so Felix Brandstätter.

 

Kurzfassung der Anteile des RCDS in Bayern e.V. am Koalitionsvertrag

  • Erhaltung des CSU-geführten Wissenschaftsministeriums
  • Akkreditierungsentzug für extremistische Hochschulgruppen
  • Konsequentes Unterbinden jeglicher antisemitischen Handlungen
  • Stärkung des ländlichen Raums durch das Einsetzen einer Landarztquote
  • Gezielte Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung durch Erhöhung des Anteils an Professorinnen
  • Schaffung zusätzlicher Stellen insbesondere im akademischen Mittelbau
  • Reduzieren aller befristeter Anstellungsverhältnisse, die nicht der Qualifizierung dienen
  • Schaffung zusätzlicher Beratungsangebote für Studenten

 

Hier finden Sie den Koalitionsvertrag

 

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