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RCDS fordert CSU-geführtes Wissenschaftsministerium

RCDS fordert CSU-geführtes Wissenschaftsministerium

München. Im Zuge der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen der Christlich-Sozialen Union und den Freien Wählern wird auch die Frage nach der Leitung des Wissenschaftsministeriums immer lauter. So wäre ein neuer politischer Zuschnitt aller Ministerien denkbar.

Felix Brandstätter, Landesvorsitzender des RCDS in Bayern, steht einer möglichen Übernahme des Wissenschaftsministeriums durch die Freien Wähler jedoch aus vielerlei Gründen skeptisch gegenüber. Besonders im Hinblick auf die Zukunft unserer bayerischen Hochschulen kündigt der RCDS Landesvorsitzende Bedenken an. „Die Freien Wähler gefährden Bayerns Spitzenstellung in der Bildung, indem sie die Bildungshoheit des Freistaats nicht entschlossen genug verteidigen“, behauptet Brandstätter. „Unser Erfolgsrezept ist jedoch der Bildungsföderalismus, welcher unbedingt erhalten bleiben muss“, so Brandstätter. Weiter unterstreicht der Landesvorsitzende: „Die CSU als regierende Partei setzt sich seit Dekaden für den Ausbau exzellenter Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern ein. Diese Arbeit sollten wir durch ein CSU-geführtes Ministerium fortsetzen, um unsere Erfolge auch für die Zukunft zu sichern“.

Als thematische Schwerpunkte und Herausforderung nennt Brandstätter die Digitalisierung an den Hochschulen und die nachhaltige Stärkung bayerischer Hochschulen im internationalen Wettbewerb.

Zudem ist es dem RCDS in Bayern ein Anliegen, den vorherrschenden Sanierungsstau an bayerischen Hochschulen abzubauen. „Der Freistaat Bayern soll auch weiterhin Wissenschaftsland Nr. 1 bleiben! Dazu benötigen wir die beste Infrastruktur. Nur so können wir auch die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Erhalt unserer Spitzenstellung erfüllen“, konstatiert Brandstätter.

Darüber hinaus sieht der RCDS in Bayern großen Verbesserungsbedarf hinsichtlich psychosozialer Beratung an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Durch die finanzielle Stärkung unserer Studentenwerke könnten beispielsweise zusätzliche Beratungsstellen geschaffen werden.

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