Unsere Kandidaten für Mathe, Physik, Informatik

Marc Sinner

Studiengang:

Informatik (B.Sc.)

Semester:

4. Semester

Über mich:

Als einer der sich viel mit Informatik und computerunterstützenden Systemen beschäftigt sah ich immer viele Bereiche der Gesellschaft die effizienter durch Digitalisierung oder Automatisierung gestaltet werden konnten. Seien es Kommunalpolitik, Infrastruktur oder E-Government. An der TUM wird jedoch trotz der vielen Chancen der Digitalisierung an vielen Stellen immer noch nicht innovativ genug gedacht. Mit dem Anstieg der Studierendenzahl und der damit nicht gleich schnell wachsenden Ressourcen, müssen wir auf neue Konzepte in der Bildung setzen. Dazu gehören u.a. digitale Abgaben, automatisierte Korrekturen, digitale Hochschulwahlen und viele weitere Möglichkeiten die wir zusammen an der TUM ausarbeiten sollen um Exzellenz auch im Studium anzubieten, den Student in den Vordergrund zu stellen und neue Maßstäbe in der Bildung zu setzen.

Corinna Holetschek

Studiengang:

Bioinformatik (M.Sc.)

Semester:

3. Semester

Deshalb kandidiere ich:

Ich engagiere mich nun schon seit 4 Jahren im RCDS und organisiere für die Bioinformatikfachschaft diverse Veranstaltungen. Ich finde es wichtig sich zu engagieren, denn es gibt immer etwas zu verbessern. Auch, wenn es viel Zeit und Nerven kostet ist das Gefühl eine positive Veränderung erreicht zu haben dies wert.
Darum würde ich mich auch gern weiter für euch engagieren dürfen, besonders am Herzen liegt mir dabei eine gute Vernetzung der Münchner Universitäten um auch Kooperationsstudiengängen die Arbeit zu erleichtern.

Adrian Löwenberg

Studiengang:

Informatik (B.Sc.) und Mathematik (B.Sc.)

Semester:

6./4. Semester

Deshalb kandidiere ich:

Mein Name ist Adrián Löwenberg, ich komme aus Madrid und studiere Informatik im 6. und Mathematik im 4. Semester. Wie die meisten von euch war ich kein großer Fan von Hochschulpolitik, weil ich sie immer als fremd empfunden habe und hatte das Gefühl, man könnte damit nichts verändern. Im RCDS habe ich aber eine Gruppe engagierter Leute aus allen Fachrichtungen, die entschieden für eine bessere und konkurrenzfähigere TUM und für demokratischere Hochschulpolitik stehen. In der TUM und in Bayern habe ich ein neues Zuhause gefunden, wo ich immer aufs Neue herausgefordert werde, jetzt möchte ich etwas zurückgeben.

Jakob Scheffel

Studiengang:

Physik der kondensierten Materie (M.Sc.)

Deshalb kandidiere ich:

Ich bin Jakob Scheffel und studiere derzeit im Masterstudiengang „Physik der kondensierten Materie“. Ich möchte meine politischen Erfahrungen in den Fakultätsrat einbringen, um dort den Studenten der Physik eine starke Stimme zu geben und um deren Interessen gewahrt zu wissen. Mir sind besonders die Qualität der Lehre und der eng damit verwobene Ruf unserer Fakultät an der TU München, sowie der Ruf unserer Universität im internationalen akademischen Vergleich ein Anliegen. Ich bin gespannt auf die Aufgaben, die mich erwarten und freue mich, wenn ihr mir euer Vertrauen schenkt.

 

Programmieren auf Papier vermeiden

In vielen Informatikkursen werden Kompetenzen in verschiedenen Programmiersprachen vermittelt, welche zumeist auch stark in den Kursen integriert sind. Deshalb tendieren Professoren gerne dazu diese erlernten Kompetenzen in Klausuren abzufragen indem Aufgaben gestellt werden wo „Programmieren auf dem Blatt“ erfordert ist. Jedoch wird der Student dadurch stark eingeschränkt da zum Programmieren meist eine Entwicklungsumgebung und eine Tastatur mit Shortcuts und weiteren Tools wie Debuggen gehören. Vor Allem jedoch ist das Programmieren ein Prozess bestehend aus Googlen und testen, was ebenfalls in der Klausur nicht möglich ist. Deshalb fordern wir die Abschaffung vom „Programmieren auf Papier“.
Viele Lehrstühle verwenden jedoch schon seit einiger Zeit Onlineabgaben für Code und arbeiten mit bereits fortschrittlichen Plagiaterkennungstools. Diese Art von Bewertung von Programmier- und Entwicklungskenntnissen bevorzugen wir und fordern deshalb, dass mehr Leistungskontrollen in der Informatik auf diese Art stattfinden.

Druckerkontingent

Um die Drucker der Rechnerhalle im MI-Gebäude zu benutzen muss man zurzeit Druckkontingent bar in der Fachschaft kaufen zu den sehr ungünstigen Öffnungszeiten des Skriptenverkaufs und der Aufladeprozess wird dann manuell durchgeführt. Die jetzige Infrastruktur würde aber erlauben, dies Online zu gestalten, sodass man unter Angabe der RBG-Kennung (nachname@in.tum.de) und mit einer Online-Zahlmöglichkeit (z.B. Paypal) die Aufladung sofort erfolgen kann. Wir werden uns für eine Erweiterung der Webseite der MPI-Fachschaft in diese Richtung einsetzen.

Tutorenausbildung fördern

Das jetzige System zur Ausbildung studentischer Tutoren funktioniert nicht. Ein einmaliges Didaktik-Blockseminar ohne Weiterverfolgung der Ergebnisse reicht nicht aus, um qualitativ hochwertige Tutorstunden zu garantieren. Der sehr niedrige Stundenlohn und die häufige Überschreitung vereinbarter Arbeitszeiten führt auch zu unmotivierten Tutoren und schlechten Korrekturen. Beides möchten wir verbessern: Sowohl für Studenten als auch für Tutoren ist die jetzige Lage nicht mehr haltbar. Deswegen fordern wir eine bessere Einteilung der Studienzuschüsse um höhere Stundenlöhne für studentische Tutoren zu erlauben, eine Ausweitung des Bildungsangebotes für unerfahrene Dozenten und Tutoren und erhöhte fachliche Motivation durch die Möglichkeit der Mitgestaltung des Übungsbetriebes.

Essen @Garching

Zurzeit gibt es keine Essensmöglichkeiten am Wochenende in Garching. Zusätzlich wird durch die inzwischen langjährige Verzögerung der Eröffnung des Galileos und der neuen Mensa sich die Möglichkeiten in Garching nur verschlechtert. Wir werden uns für die Einführung von Essensautomaten einsetzen, die am Wochenende benutzt werden können, sowie für erweiterte Öffnungszeiten der Mensa und des Stu-Cafés, insbesondere auch am Samstag. In Absprache mit den Betreibern soll das Angebot der schon existierenden und teilweise seit Monaten nicht funktionierenden Automaten im MI-Gebäude ausgeweitet werden.