Unsere Kandidaten in der Physik

Jakob Scheffel

Studiengang:

Physik der kondensierten Materie (M.Sc.)

Deshalb kandidiere ich:

Ich bin Jakob Scheffel und studiere derzeit im Masterstudiengang „Physik der kondensierten Materie“. Ich möchte meine politischen Erfahrungen in den Fakultätsrat einbringen, um dort den Studenten der Physik eine starke Stimme zu geben und um deren Interessen gewahrt zu wissen. Mir sind besonders die Qualität der Lehre und der eng damit verwobene Ruf unserer Fakultät an der TU München, sowie der Ruf unserer Universität im internationalen akademischen Vergleich ein Anliegen. Ich bin gespannt auf die Aufgaben, die mich erwarten und freue mich, wenn ihr mir euer Vertrauen schenkt.

 

Fragen an den Kandiaten

Warum denkt ihr, dass ihr für den FKR geeignet seid?

Ich verfüge über umfassende Erfahrung zu politischem Engagement im vorparlamentarischen Bereich, die ich gerne mit Eurem Mandat in die Hochschulpolitik einbringen möchte, um euch im FKR angemessen zu vertreten.

Warum wollt ihr die Studierenden im FKR vertreten?

Ich möchte eine Wahlalternative zur Fachschaft bieten. Ich möchte dabei vor allem auf Transparenz setzen, um die Studenten über die Vorkommnisse im FKR stets auf dem Laufenden zu halten, und so das Interesse an der Hochschulpolitik, und die Motivation für eigenes hochschulpolitisches Engagement zu stärken.

Ich biete Euch die ideologiefreie, auf Rationalität und Wissenschaftlichkeit basierende Vertretung studentischer Interessen im FKR an, die wir gerade in der Zeit der Ungewissheit um COVID-19 und der damit verbundenen Reformen des universitären Lebens dringend benötigen. Ich möchte, dass Eure Stimme im FKR gehört wird, und wenn ich gewählt werden sollte werde ich stets erreichbar und offen für Eure Wünsche und Ideen sein.

Was ist das Thema, auf das ihr euch in der nächsten Amtszeit am stärksten konzentrieren wollt?

Mir liegt die Demokratisierung der studentischen Vertretung sehr am Herzen. Die Vorgänge innerhalb des Fakultätsrates und der Fachschaften sind für die meisten Studenten intransparent, was Viele von einem eigenen Engagement in der Hochschulpolitik abhält. Ich bin überzeugt, dass nur durch mehr Transparenz eine sinnvolle und fruchtbare studentische Vertretung möglich ist. Deswegen möchten wir auch in unserer Senatskandidatur eine Reform des Fachschaftenrats in Richtung eines direkt gewählten studentischen Parlaments vorantreiben.

Was habt ihr sonst noch für die nächste Amtszeit geplant?

Zusätzlich zu den Themen in Richtung Digitalisierung, die ihr weiter unten lesen könnt, haben wir einiges vor für den Garchinger Campus. Wir möchten die Essensausgabe der neuen Mensa entscheidend neugestalten, sodass sich das Chaos des Wintersemesters nicht wiederholt. Außerdem möchten wir die Entscheidung revidiert sehen, keinen Supermarkt im Galileo zu eröffnen.

Die Wohnungslage in Garching muss auch neu überdacht werden. Es sollen auch TUM-Ressourcen zum Ausbau neuer Wohnheime genutzt werden, um nicht von der Garchinger Kommunalpolitik abhängig zu sein. Wenn die Fakultät für Elektrotechnik nach Garching kommt, wird es noch dringender, eine Campus-interne kostenlose Transportmöglichkeit anzubieten, seien es E-Scooter, autonome Busse, oder eine ähnliche Lösung.

Das 'digitale Semester' ist immer noch in vollem Gange. Wie beurteilt ihr die hochschulpolitischen Entwicklungen des letzten Semesters im Bezug auf digitale Lehre und wie schaut für euch die Zukunft dieser an der Fakultät aus bzw. wie wollt ihr sie mitgestalten?

Ich glaube man kann die Entwicklungen im letzten Semester größtenteils als erfolgreich bewerten. Was früher in Sachen Digitalisierung unmöglich schien, wurde zwangsweise binnen kürzester Zeit umgesetzt. Einzig der Erfolg bei der Durchführung von Online-Klausuren ist noch offen, für uns ist aber klar, dass Proctorio, oder ähnliche stark in die Privatsphäre der Studenten eingreifende Softwarelösungen inakzeptabel sind. Schon seit Jahren engagiert sich der RCDS für eine flächendeckende Digitalisierung in der TUM, zum Beispiel mit unserer Forderung, jede Vorlesung aufzuzeichnen. Außerdem hat der RCDS-TUM erfolgreich im Landesverband einen Antrag durchgesetzt, eine vom Staat geförderte Open-Source Lösung zur digitalen Gestaltung von Klausuren zu entwickeln, möglicherweise auf der Basis von TUMExam. Diese Forderungen werden dann den entsprechenden Gremien der Landesregierung weitergeleitet.

Essenziell

Essenzielle Cookies sind für den Betrieb der Webseite unbedingt erforderlich und können daher nicht deaktiviert werden.

Cookie-Informationen